Die im Kraftwerkbau tätige ENRO AG mit Sitz in Essen plant den Bau einer Geothermie-Kraftwerksanlage in Finowfurt/Eberswalde im Bundesland Brandenburg. Die Anlage wäre die bisher größte dieser Art in Deutschland. Das Konzept geht vom Bau einer Erstanlage für geologische Nachweise und anschließender Serienfertigung baugleicher Folgeanlagen aus, die im Verbund in einem Kraftwerkspark mit 10 Einzelanlagen und einer Gesamtleistung von 25.000 Kilowatt betrieben werden sollen. Die Gesamtinvestition beträgt ungefähr 250 Millionen Euro und soll privatwirtschaftlich finanziert werden.
Im Rahmen dieses Projektes hat die ENRO AG zunächst als Trägerunternehmen die Enro Geothermie AG gegründet. Für diese Gesellschaft ist ein späterer Börsengang geplant.
Weiterhin wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der ENRO AG und dem Geothermiezentrum Bochum (GZB) geschlossen. In diesem haben sich die drei nordrheinwestfälischen Hochschulen RWTH Aachen, FH Bochum und FH Gelsenkirchen zu einem gemeinsamen Institut für die Anwendungsforschung zusammengeschlossen und damit die Kompetenz von 14 interdisziplinären Fachgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammengeführt.
Dem GZB wurde von der ENRO AG der Auftrag erteilt, eine geologische Machbarkeitsstudie für das Vorhaben zu erarbeiten.
Schließlich hat die ENRO AG im Rahmen des Projektes auch die bergrechtliche Erlaubnis zur Geothermie-Exploration am Standort Finowfurt erworben.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der ENRO AG, Dr. Karlheinz Bund, erklärte: „Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der Sorge um die Import-Abhängigkeit unserer Energieversorgung wollen wir die Option der geothermischen Stromerzeugung, die heutzutage technisch machbar ist, verstärkt in den Fokus rücken“.
Dr. Friedrich Werk, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort Essen, erklärte: „Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Partnern der European Legal Alliance bei Windenergie- und Photovoltaik-Projekten, zeigt sich bei dem Geothermie Kraftwerkprojekt in Brandenburg erneut, dass der Ausbau unserer ‚Practice Group Energy’ der richtige Schritt war, um die sektorspezifischen Anforderungen unserer Mandanten, speziell bei Kraftwerksprojekten im Bereich Erneuerbarer Energien, optimal zu erfüllen“.
Die ENRO AG wird von Rechtsanwalt Dr. Friedrich Werk, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort Essen (Gesellschaftsrecht, Energierecht), Dr. Martin Hamm, Partner am Standort Essen, Tobias Hölter, Partner am Standort Hamburg (beide: Grundstücksrecht), Klaus Beine, Partner am Standort Frankfurt (Baurecht), sowie Dr. Elke Stoffmehl, Associate am Standort Essen (Commercial), beraten.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unseren Geschäftsführer Christian Pothe,
Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg,