Die SURTECO AG und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben einen firmenbezogenen Verbandstarifvertrag (Mantel-/Entgeltrahmen-/Entgelt-Tarifvertrag) abgeschlossen. Wesentliche Eckpunkte der Tarifverträge sind eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, firmenspezifische Entgeltgruppen und Entgeltsätze, deutliche verbesserte Flexibilität durch Nutzung von Mehrarbeitskonten und eine mögliche Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeiten. Optimierte Schichtzuschläge geben dem Unternehmen außerdem die Möglichkeit zur besseren zeitlichen Nutzung von kapitalintensiven Anlagen.
Rückwirkend ab dem 01.01.2006 finden die neuen Tarifverträge in allen inländischen Unternehmen Anwendung. Dadurch wird die bisher sehr heterogene Tariflandschaft bei SURTECO vereinheitlicht und eine vergleichbare Entlohnung an allen westdeutschen Standorten erreicht.
Aufgrund von Überleitungstarifverträgen werden die von den Arbeitnehmern erworbenen sozialen Besitzstände weitgehend gesichert und Härtefälle vermieden, gleichzeitig aber eine zukünftige Personalkosteneinsparung von 15 % pro Jahr erreicht.
Die mit der IG BCE getroffenen Vereinbarungen führen zu einer deutlichen Stärkung der Kostenposition der inländischen Standorte der SURTECO AG und ihrer Tochtergesellschaften. Die Wettbewerbsfähigkeit der SURTECO AG und ihrer Tochtergesellschaften wird damit nachhaltig verbessert.
Die SURTECO AG ist neben ihrer Hauptverwaltung in Buttenwiesen-Pfaffenhofen in Deutschland mit Tochtergesellschaften in Sassenberg, Gladbeck, Nohra (Weimar), Dunningen, Kassel, Bönen und Hüllhorst vertreten.
Die SURTECO AG wurde von Jürgen Masling, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort Essen, beraten.
Die Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie wurde In-House durch Peter Hausmann vertreten.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unseren Geschäftsführer Christian Pothe,
Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg,